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Das lillestoff-Magazin – Blick hinter die Kulissen

Inzwischen haben sicherlich einige von Euch das lillestoff-Magazin gekauft oder zumindest einmal durchgeblättert.

Wir bekommen durchweg positive Rückmeldungen und die ganze Arbeit, das ganze Herzblut, das in unserem ersten Magazin steckt, haben sich gelohnt.

Wir bei lillestoff sind natürlich auch alle restlos begeistert und nähen die Schnitte rauf und runter.

Neben unseren großartigen Designern und unserer Bekleidungsingineurin Sigrun, die alle Schnittmuster für das Magazin entworfen hat, unsere Kollegen, die die Schnitte fleißig in allen Größen rauf und runter getestet haben sowie Isabelle Wistuba, die die fantastischen Bilder für das Magazin gemacht hat, war da noch ein ganz besonders kreativer Kopf am Magazin beteiligt – die liebe Maike von maiundmeer.

Sie ist selbst Redakteurin bei einer Tageszeitung und hat die ganzen Texte für das Magazin geschrieben und ihr Know How hat uns bei der Umsetzung unseres kleinen Herzensprojekts sehr geholfen.

Wir haben Maike zu unserem ersten Magazin ein paar Fragen gestellt und es lohnt sich wirklich sehr das kleine Interview zu lesen.

Welche Aufgabe hattest du bei der Gestaltung des lillestoff Magazins?
Ich war von Anfang an dabei. Von dem Tag, als die Idee geboren wurde, so ein Magazin zu machen, bis zum fertigen Heft. Das war richtig spannend, denn wir hatten ja keine Vorlagen und Vorgaben. Wir waren absolut frei. So konnten wir all unsere Ideen entwickeln ohne Rücksicht auf irgendetwas zu nehmen. Das ging los bei der Frage nach der Seitenzahl bis dahin, wo welche Texte stehen, wo welche Fotostrecken geplant sind, wir wir das ganze Magazin inhaltlich und optisch aufbauen und das Titelbild aussieht. Welche Rubriken sollen vorkommen, welche Textformen wählen wir, welche Textlängen? Wir haben losgelegt und uns durch nichts aufhalten lassen, wir haben uns von unserer Kreativität und Inspiration leiten lassen bis wir hundertprozentig zufrieden waren. Ich habe dann für das lillestoff-Magazin alle redaktionellen Texte geschrieben – und zwar von den großen Reportagen bis zu den kleinen Bildunterschriften. Ich bin Redakteurin bei einer Tageszeitung und dort auch unter anderem für den Trend- und Lifestylebereich zuständig. Aber das Texten für lillestoff ist natürlich noch einmal etwas ganz anderes, da in der Zeitung eher sachlich berichtet wird und ich hier noch zusätzlich ganz viel Herzblut und Emotionen mit hineinlegen konnte. Wir waren uns zum Beispiel auch von Anfang an klar, dass wir unsere Leser direkt ansprechen und duzen wollen. Das macht so viel an Persönlichkeit aus. Für lillestoff habe ich auch schon die YouTube-Videos gemacht, einige werden mich bestimmt auch vom lillestoff-Nähfestival kennen, da ich dort immer mit einem Kamerateam unterwegs bin.
Was war dabei die größte Herausforderung?
Die Geheimhaltung – Du musst Dir vorstellen, dass wir ein halbes Jahr total intensiv daran gearbeitet haben und eigentlich beinahe geplatzt sind vor lauter Freude. Nur die durften wir erst mal mit keinem teilen, damit es auch wirklich für alle eine echte Überraschung wird. Und das ist uns ja auch wirklich gelungen.
Was hat Dir am meisten Spaß gemacht?
Unsere Redaktionssitzungen, die meist bei Sandra – Miss Patty –  halb auf dem Boden mit Laptop auf den Knien, halb am Tisch vorm Computer stattfanden. Die waren immer ganz besonders, denn da konnte man unserer Kreativität fast real anfassen, so voll war der Raum davon. Wir sind in der Zeit zu einem wahnsinnig guten Team zusammengewachsen, da gab es keine Streitpunkte oder unlösbare Unstimmigkeiten, wir alle wollten unser Bestes geben und einfach nur insgesamt ein super gutes Ergebnis haben. Und das hat sich in der Stimmung voll wieder gespiegelt.  
Wie gefällt Dir das Ergebnis?
Ich finde es richtig toll. Mir gefällt das Layout sehr und die Mischung aus Schnittmustern und Texten. Es ist eben ein Spiegel der vielseitigen Lillestoff-Welt. Ein ganz großes Lob verdienen auch unsere Models, allen voran die jungen Mädchen Merle und Hannah, die haben das ganz professionell gemacht, das war wirklich toll und es sind so schöne Fotos von ihnen entstanden, dass uns die  Auswahl richtig schwer fiel.
Nähst Du privat auch?
Ja. Ich habe schon immer viel kreativ gemacht, früher habe ich viel gestrickt. Als mein ältester Sohn geboren wurde, liefen alle Jungen in großer dunkelblauer Langeweile herum. Ich fand das schon damals – das ist schon 17 Jahre her – schrecklich und habe immer lange nach individuelleren Kleidungsstücken gesucht. Aber die gab es – bis vielleicht bei Oilily – nicht. Ihm habe ich noch viele Pullis nach eigenen Ideen gestrickt.  Als meine Tochter mit dem Laufen anfing und nur Kleider tragen wollte, habe ich bei Ebay ein wunderschönes, selbstgenähtes Kleid für sie nach einem Farbenmix-Schnitt ersteigert. Das war der Grund, warum ich dann mit dem Nähen angefangen habe. Sie ist heute 12 Jahre alt und trägt immer noch gerne selbstgenähte Sachen. Aber sie hat schon sehr genaue Vorstellungen, was sie von den Schnitten und Stoffen her haben will. Für sie schaue ich oft in der lillestoff -Damenkollektion, da gibt es wirklich viele Stoffe, die auch Teens gefallen. Auch unser Jüngster sucht sich mit seinen acht Jahren die Stoffe inzwischen aus und wenn andere Kinder ihn fragen, woher er seine Sachen hat, kontert er gerne: „Da musst Du einfach Deiner Mutter sagen, dass sie Dir das nähen soll. Meine macht das für mich schließlich auch!“

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